vereinshaus

Abgeschottete Heile Welten sind Bruttstätten für Amoklauf und Pandemie.

Die Sehnsucht, sie wächst und wächst…

Irgendwann am Ende ist das Paradies fast sichtbar.
Dazwischen liegen Wandelgänge der Heilen Welten.
Die „A, so rosa“– MegaKreuzfahrtschiffe wollen verteidigt sein.
Gipfeltreffen und Gartenempfänge müssen geschützt werden.
Denn die Habenichtse und Tunichtgute liegen auf der Lauer.

Sie warten auf die Wende.

Pomona Zipser:

Das Labyrinth der Wende

In diesem Begriff fügt sich eine Reihe von Gegensätzen zu einer verblüffend zwingenden Verbindung: als würde sie ein Magnet zusammenziehen.

Wende bedeutet ein Umkippen in etwas anderes, einen Bruch, mit einem Hammerschlag. Eine Aktion.
In einem Labyrinth bewegt man sich langsam, suchend vorwärts. Eine Wende gibt es erst und nur, wenn man den Ausgang findet und ins Freie tritt. Es ist ein Prozess, der vielleicht nie endet.

Die Wende ist eine klare, eindeutige Bewegung.
Im Labyrinth irren wir, gehen vor-und zurück, wiederholen.

Die Wende bewirken wir und vollziehen sie.
Im Labyrinth sind wir drin, ausgesetzt.

Im Labyrinth ist ungewiss, ob alles gut ausgeht, wir also den Weg hinaus finden.
Wende klingt eher nach Befreiung, nach endlich Aufatmen.

Wende ist allzu real, hart, täglich schwer.
Ins Labyrinth gehen eine heimliche Lust, Spiel mit dem Traum, sich aufgeben und vergessen, Zielstrebigkeit vergessen.

Wende ist Rationalität, Labyrinth ist Irrationalität.

Es wird langsam klar, daß der Begriff „Labyrinth“ teilweise treffender das beginnende Geschehen der sogenannten „Wende“ in Deutschland 1989 beschreibt.
Oder zumindest würde man sagen: „Das Labyrinth nach der Wende“ , um die Tatsachen zu beschreiben und das Lebensgefühl.
Ohne das Gehen im Labyrinth ist die Wende nichts wert. (Zitatende)

Die BUGA-Eröffnung am Tag des Bieres ließ Massen in Schwerin marschieren.
Etwa 1000 Bäume mußten dort dem deutschen Reinheitsgebot weichen.