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Alternativlos?

Auch 50 Jahre nach dem Mauerbau gilt das sich hier nach einer friedlichen Revolution frei entfaltete beste aller Schweinesysteme immer noch als alternativlos: Capitalism: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!
Im Rahmen der weltweiten Finanz u. Schuldenkriese nimmt Europas geplante größte Ferkelfabrik Konturen an. Stacheldraht umschließt schon fasst das gesamte Baugelände. Hundezwinger werden errichtet. Es ist offensichtlich, hier entsteht eine Schweinekonzentrationsanlage, die von der Bevölkerung nicht gewollt wird. Und viele andere sollen folgen…
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Diese Veredlung des ganzen Landes wurde von einer christlichen Glaubenspartei beschlossen:
Ihr Spitzenkandidat der CDU MV, der oberste Polizeichef Lorenz Caffier, hat anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus am 13. August die zentrale Bedeutung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unterstrichen: „…Wir wissen: Freiheit muss auch heute immer wieder aufs Neue gegen die Feinde der Demokratie verteidigt werden.
 Insofern wird der 13. August auch in Zukunft für die CDU ein Tag des ehrenden Gedenkens bleiben, der aber in Verbindung mit dem Fall der Mauer auch ein Tag der Hoffnung und der Verpflichtung ist, für die Freiheit einzustehen.“
Doch davor steht die Qual der Wahl. Das gemeinsame Bindeglied der 3 großen Volksparteien in MV ist immer noch der so genannte Bauernverband. Dieser Lobbyverein der Agrarindustrie lässt keine ernsthafte Opposition im platten Land zu. Hier, wo ein Landkreis DM unter der Losung antrat: „Wo in Zukunft die Zukunft ist“, wird massiv auf Verdummung und Gleichschaltung gesetzt. Und so stehen im entsiedelten ländlichen Raum, falls irgendwann auch in deutschen Ballungszentren soziale Unruhen englische Auswüchse annehmen sollten, die sich zum Flächenbrand entwickeln könnten, modernste bestens überwachte Massenquartiere zur Rundumbetreuung der aufmüpfigen Überbevölkerung bereit. Hier muss niemand unter freiem Stadionhimmel in der Sonne brutzeln oder im Regen stehen.
Ja, heute kann anders auf unverbesserliche gutgläubige Anhänger der Demokratie reagiert werden als im damals sozialistischen Chile. Dennoch werden in den modernen Konzentrationsanlagen auch Kollateralschäden in Kauf genommen.
10.500 Muttersauen und 35.000 Ferkel sollen im Brandfall mit 55 km/h in 10 Minuten aus der Anlage fliehen können. So will es das vom amtierenden sozialdemokratischen Ministerpräsidenten versprochene rechtsstaatliche Genehmigungsverfahren. Wie weit diese Werte von Menschen zu unterbieten wären, sei dahingestellt.
Bleibt also nur die Hoffnung, dass die dafür zuständigen Entscheidungsträger irgendwann selbst hinter Gitter kommen?

Entfesslungskunst

„Wenn internationale Truppen kopflos abzögen… würden keine Brunnen gebohrt und würde kein Mädchen zur Schule gehen.“ Bundesaußenminister Westerwelle warnt das naive Volk vor dem Abzug aus der Schlafmohnregion. Ein neues Mandat ermöglicht eine Aufstockung von 4500 auf 5350 Soldaten. Das kostet… Bei einem Luftangriff der NATO sind in Südafghanistan wieder Dutzende Zivilisten ums Leben gekommen. Offiziellen Angaben zufolge sind unter den Toten auch Frauen und Kinder.
Nach dem 1.Weltkrieg wuchs die Überzeugung, dass dauerhafter Frieden nur verwirklicht werden könne, indem der auf Egoismus, Konkurrenz und Ausbeutung gegründete Kapitalismus überwunden werde. Nach dem 2.Weltkrieg gab sich eine CDU folgendes Programm:
„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. (…) Inhalt und Ziel (einer) sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert…“ Die Wende ließ nicht lange auf sich warten. Die Soziale Marktwirtschaft ließ das benachbarte Abendland den eingemauerten deutschen Schwestern und Brüdern rosarot erscheinen. Das liegt zwei Jahrzehnte zurück. Der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates (Sternzeichen Stier) forderte: „Weg mit den sozialistischen Fesseln… jetzt ist der Weg frei für einen Kurswechsel.“ Und die Vizevorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion verlangt: „Die Kanzlerin muss Farbe bekennen…und endlich Verantwortung übernehmen. „Bis 1806 waren die Reichsfarben nur Schwarz und Gelb. Mit Eintritt der Reaktion wurde schon einmal das nach 1815 aufgekomme Schwarz-Rot-Gold wieder beseitigt und polizeilich verfolgt.
soz.experimente
„Rot wie Blut“, die Kanzlerin muss jetzt klarmachen, wohin sie das Land führen will. Entfesslung auf der einen Seite, Überwachung und Unterdrückung auf der anderen. Die Ausbeutung der zur Verwurstung vorgesehenen CO2-Produzenten gehört zur Traditionspflege. Die seit Jahren steigenden Schlachtzahlen von Schweinen erreichten 2009 einen neuen Höchststand: Mit einem Schlachtaufkommen von rund 56 Millionen Schweinen wurden in Deutschland 1,5 Millionen mehr Tiere geschlachtet als im Vorjahr (+ 2,7%). Die erzeugte Menge Schweinefleisch erreichte ein Rekordniveau von knapp 5,3 Millionen Tonnen. Damit übersteigt das aktuelle Ergebnis die schon hohe Vorjahresmenge um 3,1% oder 158 000 Tonnen. Der Fleischbedarf nimmt weltweit ständig zu. Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) schätzt, dass die Fleischproduktion in den kommenden 40 Jahren mehr als verdoppelt werden muss, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Dies sei nur durch sehr große Investitionen in der Tierzucht zu erreichen. Derzeit umfasse die Tierhaltung rund 40 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion und stelle das größte Wachstumsfeld dar. Weltweit leben etwa eine Milliarde Menschen von der Tierzucht. Und mehr als eine Milliarde Menschen hungern, weil ihnen das Nutzvieh die Lebensgrundlage wegfrißt. Das muss kontrollierter geschehen. Eine Elektronische Kennzeichnung von Schafen und Ziegen gilt seit diesem Jahr. Der Grundsatz der elektronischen Kennzeichnung sei nicht in Frage zu stellen. Auch bei Terrorabwehr und Datensicherheit beispielsweise im Internet sind die Anforderungen noch gestiegen. Das alles muss bezahlt werden. Woher soll das Geld kommen? „Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit zeigen: Das System ist zu kompliziert, an beiden Enden der Einkommensskala geht die Akzeptanz verloren. Der Bürger verabschiedet sich. Der Schaden aus Schwarzarbeit ist allerdings deutlich höher als beim Steuerbetrug im Ausland, weil es Schwarzarbeit millionenfach gibt“, erkennt der CDU-Wirtschaftsratspräsident. Also rann an die Arbeitsverweigerer und Schwarzarbeiter. Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen.
Doch für große Steuersünder ist Amnestie vorgesehen, der Steuerabteilungsleiter beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag wittert Zehn Milliarden Euro Einnahmen. Wofür wird Ihre finanzielle Unterstützung wirklich gebraucht?